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Kieferorthopädie

Kieferorthopädie
Kieferorthopädie

„Antike Ruinen von Gerasa, Jordanien"

Warum Kieferorthopädie?

Stellen Sie sich einen steinernen Torbogen aus der Vergangenheit vor: Die exakt aufeinander abgestimmten Steine halten den Bogen und das darunter liegende Tor über Jahrtausende stabil – ähnlich verhält es sich mit der Form des Gebisses und der Statik des darunter befindlichen Körpers.

Um die Zähne in eine Reihe zu bringen, empfehlen wir die Kieferorthopädie – um die Statik des Körpers darauf abzustimmen die Osteopathie. Entsprechende Praxen finden Sie in unserem Netzwerk.

Diagnose:

Schon ab dem Alter von 3 Jahren beraten wir Sie bezüglich der Zahn- und Kieferstellung Ihrer Kinder und geben Empfehlungen zum Gebrauch von Zahnseide, um Zahnzwischenraumkaries im Milchzahngebiss zu verhindern. Karies fördert ein „Zusammenschieben“ der Zähne und damit Platzverlust schon zu diesem Zeitpunkt.

Ab dem 4. Lebensjahr sind Frühbehandlungen in der Kieferorthopädie grundsätzlich möglich. Wir achten auf einen „offenen Biss“, der durch Schnuller und Daumen verursacht wird, auf Engstände, die verschiedene Ursachen haben können und auf Fehlstellungen in der Lagebeziehung der Oberkiefer- und Unterkieferzähne zueinander (Kreuzbisse). Außerdem haben wir die Zungenfunktion – auch beim Sprechen – im Auge, um Sie rechtzeitig der Logopädie zuzuführen.

Früh- und rechtzeitige Behandlung hilft der Kieferorthopädie, das Wachstum des Kindes optimal auszunutzen und Nahrungsaufnahme, Atmung und Zungenfunktion zu verbessern. Wertvolle Unterstützung bietet außerdem die Osteopathie. Einige entsprechende Praxen finden Sie in unserem Netzwerk.

Kleine kieferorthopädische Veränderungen behandeln wir in unserer Praxis. Ansonsten beraten wir Sie über den Sinn und den richtigen Zeitpunkt, zu dem Sie eine spezialisierte Fachpraxis für Kieferorthopädie aufsuchen sollten. Einige dieser Praxen finden Sie ebenfalls in unserem Netzwerk.

Bitte achten Sie darauf, sich vor dem Beginn der eigentlichen Behandlung über den Sinn einer Glattflächenversiegelung aufklären zu lassen. Diese wird von keiner Kasse erstattet, trägt aber dazu bei, Karies rund um die festsitzende Spange zu vermeiden (ca. 15 € pro Zahn).

Nach Beendigung der kieferorthopädischen Behandlung muss das Ergebnis ein Leben lang „retiniert“, d.h. „gehalten“ – und damit erhalten – werden. Die Empfehlung lautet: Ein herausnehmbarer Retainer in Form einer Spange, bis später eine Bissschiene im Unterkiefer für die Nacht angefertigt wird.
Zusätzlich müssen manche Zähne, vor allem im Oberkiefer, durch festgeklebte Drähte an Ort und Stelle gehalten werden.